CODEA Waffensystem
CODEA Waffensystem
(Carrier Orbit Defense of Enemy Attack)

Herstellerinformationen

CODEA ist eine Software für Trägerschiffe, die im Auftrag des argonischen Militärs von der Machiel Software Corporation entwickelt wurde, um gegen die sich häufenden Piraten und Xenonverbandsangriffe vorzugehen. Da das Militär feststellen musste, dass ein erheblicher Bedarf an Jägerkoordination im Falle des Angriffs bestand, wurden argonische Wissenschaftler damit beauftragt CODEA zu entwickeln.

Die Entwicklungskosten waren enorm und es erforderte eine völlig andere militärische Denkweise, aber allen Problemen zum Trotz ist das argonische Militär stolz Ihnen CODEA zu präsentieren.

Hinter dem Codenamen CODEA verbirgt sich eine aufwendige Software, die die taktische Navigation und die Waffenkontrolle der Jäger mit der Hangar- und Dockkontrolle vereint. Die interaktive Verständigung der unterschiedlichen Bordsysteme übernimmt dabei das MEFOS Waffensystem. Bereits für die Kommunikation zwischen der Operationszentrale und den Geschützkanzeln verantwortlich, übernimmt MEFOS nun auch die Koordination zwischen der Operationszentrale und der Hangar- und Dockleitung.

Die Funktionsweise von CODEA spiegelt sich dabei in der Erfassung aller Feindobjekte bis zur Jägerklasse M3 wieder. CODEA scannt den umliegenden Raum nach Feindschiffen und klassifiziert die erfassten Schiffe nach Größe und Gefahr. Diese Informationen werden in Form einer Starterlaubnis und einer Zielzuteilung an die Hangar- und Dockkontrolle weitergeleitet. Die Hangar- und Dockkontrolle teilt die Jäger nun in Staffeln auf und startet danach die Angriffsschiffe des Trägerschiffs.

CODEA bietet ihnen ebenfalls die Möglichkeit einen Notstart der Jägerstaffeln durchführen zu lassen. Wird diese Option gewählt so werden die Jäger mithilfe der Transportererweiterung und des Landecomputer, um eventuelle Kollisionen zu verhindern, aus dem Träger katapultiert. Die Form des Katapultstarts ist ebenfalls mit der CODEA entwickelt worden. Die letzte Fähigkeit der CODEA bietet ihnen die Option ihre angeschlagenen Jäger, sollte diese nahe genug am Trägerschiff sein, notzulanden.

Die Notlandung funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Die Transportererweiterung erfasst hierbei das zu rettende Schiff und beamt es in den Hangarbereich des Trägers.

Ich hoffe Ihnen hat diese kleine Präsentation unserer neuen Software gefallen und würden uns freuen Ihren Auftrag zu erhalten.

Mit freundlichem Gruß
Machiel Software Corporation
Herrons Nebel

Was sagt die Presse dazu? Hier ein Artikel aus dem Militärjournal "Fight and Win"
(Ein Artikel von Alex Vanderbilt)

Verbesserung der Flotten- und Kampflogistik - CODEA Waffensystem

Bei der alljährlichen Militärratssitzung wurde auch dieses Jahr wieder Bilanz über Kampfeinsätze und Effizienz der Truppen und vor allem der Raumflotte des argonischen Militärs gezogen. Zwar bedingt durch die erheblichen Angriffe der Kha'ak, Xenon und rapide gestiegenen Attacken der Piraten ist aber dennoch ein erhebliches Defizit zwischen erfolgreichen Maßnahmen und verlorenem Material festgestellt worden. Besonders bei Einsätzen mit Trägern im Feindgebiet wurden erhebliche Verluste an Menschen und Material beobachtet.

"Nicht selten kommt es vor, dass angedockte Jäger direkt an den Hangarschotts abgefangen werden oder beim An- und Abdocken sich selbst in die Quere kommen und so den gesamten Betrieb gefährden. Auch die Einsätze selbst laufen nur unzureichend und öfters mehr Schadend als Helfend ab.", war der Kommentar eines Sprechers des Gremiums. Dies wird auf fehlende und unzureichende Koordination zwischen Aufklärungsstation, Kommandosektion und Dockverwaltung zurückgeführt.

Um diese zu verbessern wurde auf der Tagung die Bildung einer Expertenrunde beschlossen, die die Probleme weiter analysieren und Lösungsvorschläge unterbreiten soll. Das bisher vielversprechendste Projekt stellt dabei "CODEA" dar, welches von der Machiel Software Corporation entwickelt wurde.

Laut Angaben des Unternehmens verknüpft CODEA auf Softwarebasis die Koordination und Navigation der festgelegten Kampfverbände, die trägerinterne Versorgungs- und Waffenlogistik und die Verwaltung von Dockingverfahren und Dockplatzverwaltung. Zur Kommunikation zwischen den einzelnen Sektionen des Trägers und der Kampfverbände wird das MEFOS Waffensystem verwendet. Dies hat sich bereits seit einiger Zeit bei der effektiveren Kommunikation zwischen Kommandoleitstand und den Geschützen der Großkampfschiffe als äußerst nützlich und effektiv erwiesen. Diesen bestehenden Funktionen wird nun noch die Kommunikation zum Dockingbereich hinzugefügt. Somit sollen auch die Abschüsse durch die Bordgeschütze minimiert werden.

CODEA arbeitet in mehreren Schritten. Bei Feindkontakt werden zu erst die angreifenden Schiffe klassifiziert und nach ihrem Typ sortiert. Alles bis M3 wird von CODEA verarbeitet, ab TL weiterhin von MEFOS. Nach der Klassifizierung erfolgt die Analyse des Gefahrenpotenzials. Dabei wird je nach Ergebnis eine angemessene Kampftruppe aus dem Träger geschickt und nicht wie bisher der Gesamte angedockte Kampfverband. Je nach Größe des angreifenden Verbandes werden einer oder mehrere Verteidigungskräfte entgegen geschickt.

Des Weiteren bietet CODEA auch die Möglichkeit eines Notfallstarts. Dabei werden sämtliche Jäger mithilfe der Transportererweiterung und des Landecomputers per Katapultstart ausgeworfen und auf die Feinde angesetzt. Lange, zeitraubende und umständliche Kommandoketten entfallen. Da die Jäger in einiger Entfernung zum Träger abgesetzt werden, sollten auch die zunehmenden Kollisionen vermieden werden.

Ähnlich dem Katapultstart wird CODEA auch die Möglichkeit einer Notfalllandeprozedur bieten. Dabei werden mit Hilfe des Transporters und Landecomputers ausgewählte Schiff, die sich in Andockreichweite befinden, augenblicklich angedockt. Dies ist vor allem hilfreich um beschädigte Schiffe vor einer totalen Zerstörung zu bewahren und somit den Piloten zu retten.

Somit bietet CODEA eine umfassende Erneuerung und Verbesserung des Logistik- und Kampfverhaltens rund um den Träger und macht diese auch wieder für größere Unternehmen als Geleitschutz für Transporte interessant.